Matthias Eisenberg an der Mühleisenorgel

Keitum. Gast des Mittwochskonzertes in St. Severin ist am Mittwoch, den 5. April, um 20.15 Uhr, Alexander Ivanovs Vorgänger Matthias Eisenberg, der bis 2004 Organist von St. Severin war.

Eisenberg wurde 1956 in Dresden geboren, war bereits mit neun Jahren Organist verschiedener Kirchengemeinden, dann einige Jahre lang Mitglied des Dresdner Kreuzchors und studierte später in Leipzig. 1980 wurde er dort als Gewandhausorganist verpflichtet und war gleichzeitig Cembalist des Leipziger Bachorchesters.

1986 siedelte er in den Westen über. Nach kirchenmusikalischer Tätigkeit in Frankfurt am Main und Hannover konzertierte Eisenberg als Organist und Cembalist und spielte zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen ein. Konzertreisen führen ihn in durch Europa, die USA, nach Kanada, Lateinamerika, Indien, Russland und Fernost. Von 1992 bis 2004 arbeitete er als Kirchenmusiker an St. Severin in Keitum. 2003 wurde Eisenberg zum Professor und Kirchenmusikdirektor ernannt. Ab November 2004 war er Organist in Zwickau, inzwischen lebt er im Spreewald.

In der Woche darauf, am 12. April, um 20.15 Uhr, erwartet die Besucher des Mittwochskonzerts ein Konzert in großer Besetzung. Unter dem Titel »Bach und Pergolesi« singen dann Sopranistin Hanna Zumsande und Countertenor Dmitry Egorov begleitet vom Elbipolis Barockorchester Hamburg unter der Leitung von Keitums Kirchenmusiker Alexander Ivanov Bachs Kantate »Tilge Höchster meine Sünden«, eine Bearbeitung und Neutextierung von Bach nach Pergolsis »Stabat Mater«.

Karten für den 5. und 12. April sowie für alle weiteren Konzerte der Konzertsaison sind in allen Tourismus-Services und allen VVK-Stellen der Insel erhältlich. Am Konzerttag kann zudem ab 19.30 Uhr noch ein Kartenkontingent an der Abendkasse erworben werden.