Mona Lisa auf Sylt

Superstar der Kunstszene Patrick Rubinstein zu Gast in der Galerie Mensing

Westerland. Es ist das Kunst-Event des Jahres! Am kommenden Freitag, den 21. April, ab 16 Uhr, ist einer der gefragtesten Künstler der internationalen Kunstszene zu Gast in der »Art your Life«-Residenz der Galerie Mensing in der Friedrichstraße 42.

Patrick Rubinstein wurde 1960 in Paris geboren, das Jahr, in dem die Beatles in England zusammenkamen, als Brigitte Bardot in Frankreich und Jackie Kennedy in Amerika die Schlagzeilen beherrschten. Seine Leidenschaft für die Kunst bekam Rubinstein in die Wiege gelegt. Seine Eltern waren große Filmfans, und so wurde viel mit der eigenen Super-8-Filmkamera experimentiert. Optische Illusionen waren ein wichtiger Punkt in der kreativen Produktion der Familie. Patricks Vater träumte ständig kleine Vignetten. Die ganze Familie spielte mit, erweiterte die Geschichte und ließ ihrer Kreativität freien Lauf.

Bald fingen die Rubinsteins an,  das Leben in Bildern zu atmen.

»Wenn du ein Foto ordentlich klappst, auf parallelen Linien, bekommst du einen interessanten visuellen Effekt, je nachdem, ob du es von rechts, geradeaus oder von links ansiehst.« Mit dieser Erklärung legte Patricks Vater den Grundstein für Rubinsteins Kunst. Zuerst mit seinem Vater, dann alleine, entdeckte Patrick so eine neue ästhetische Sprache, die eine magische Faszination auf ihn ausübte. Diese Technik ermöglicht es, mit zwei Porträts zu spielen. Je nach Standpunkt sieht man manchmal eine Seite, dann die andere, und wenn man dann frontal daraufblickt, überlagern sich beide.

In der Theorie schien der Prozess einfach zu sein. In der Praxis hat er sich als kompliziert erwiesen. Sogar das kleinste Projekt dieser Art erwies sich als sehr zeitaufwendig. Aber Patrick blieb seinem Kurs treu. Er verfeinerte seine Technik, und die ersten Erfolge stellten sich ein. Rubinstein wurde mit Anfragen für Porträts von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten überflutet. Zu diesem Zeitpunkt war Patrick gerade einmal 18 Jahre alt. Nach und nach etablierte Patrick Rubinstein seinen einzigartigen Stil, indem er lebendige Farben mit Schwarz und Weiß kombinierte und unermüdlich arbeitete. 2005 gelang ihm der internationale Durchbruch in der Kunstszene. Rubinsteins Werke wurden in die USA, nach Skandinavien, in ganz Europa und den Mittleren Osten exportiert.

2006 verlor Patrick seinen Vater, eine einschneidende Erfahrung für den Künstler. Er erinnerte sich an den visuellen Effekt, der durch das Falten von Bildern erzielt werden konnte, und begann, an Porträts zu denken, die er umgestalten wollte. Die Pop-Art, die ihn immer inspiriert hatte, und das digitale Zeitalter eröffneten ganz neue Möglichkeiten. Die technischen Herausforderungen von 3D waren nicht vernachlässigbar, aber Patrick Rubinstein wusste, wenn es ihm gelänge, diese Hürde zu meistern, könnte er die unendliche Schöpfungsfreiheit wiederentdecken und damit das Interesse an der Arbeit erwe-cken, die er als junger Mann gemacht hatte. Nach drei Jahren harter Arbeit und vielen Rückschlägen gelang es Rubinstein schließlich, seine 3D-Technik so zu perfektionieren, dass sie ihm jegliche künstlerische Freiheit ließ.

Zwei Worte können am besten Patricks Karriere in der optischen Kunst zusammenfassen: Mut und Talent. Dafür bewundert ihn die Kunstwelt.

Erst wenn man Rubinsteins Kunst hautnah erlebt und den optischen Effekt mit eigenen Augen sieht, kann man die faszinierende Wirkung spüren. Ein Besuch in der Galerie Mensing lohnt sich am 21. April also besonders.