Traditionsbetrieb in bester Lage

Neuer Glanz für den »Kliffkieker«

Wenningstedt. Der gastronomische Traditionsbetrieb Kliffkieker soll im kommenden Jahr wieder eröffnet werden. Die Eigentümerin Esther Meyer hat Rechtsanwalt Daniel Wochner damit beauftragt, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten und mit der Gemeinde Wenningstedt, den beteiligten Behörden und den übrigen Trägern öffentlicher Belange abzustimmen.

Rechtsanwalt Wochner: »Aus Sicht der Eigentümerin soll der Kliffkieker an dieser exponierten Lage verbleiben und damit sowohl den Einheimischen als auch den Urlaubern ein ganz besonderer Ort sein.« Bezüglich der baulichen Veränderungen am Gebäude wurde ein Auftrag an die Architekten Gerdt aus Sylt/Hamburg erteilt. Derzeit wird an einem tragfähigen Kompromiss zwischen dem für das Gelände erlassenen Bebauungsplan und den erforderlichen Arbeiten an dem Gebäude gearbeitet.
Architekt Helmut Gerdt: »Am besten würde mir ein Konzept gefallen, bei welchem die Dachlandschaft neu gestaltet werden kann und diese ebenfalls als Außengastronomie genutzt werden könnte.«
»Wir haben in Gesprächen der Gemeinde angeboten, die Verbindung zwischen der Strandpromenade in Wenningstedt und dem Holzbohlenweg, der derzeit am Ende der Bertin-Bleeg-Straße endet, in die Planungen mit aufzunehmen«, so Rechtsanwalt Daniel Wochner. Aufgrund der exponierten Lage direkt am Weststrand ist eine gemeinsame planerische Anstrengung sowohl der Gemeinde als auch der beteiligten Architekten zum beiderseitigen Vorteil.
Das Immobilienmaklerbüro Thomas Schiel aus Wenningstedt ist mit der Vermarktung sowohl des gastronomischen Teils des Anwesens als auch des Wohnhauses beauftragt worden. »Erfreulicherweise haben sich bereits mehrere Interessenten für den Kliffkieker gemeldet.« Aufgrund der umliegenden Bebauung mit Ferienwohnungen ist im Bereich des Wohnhauses entgegen dem jetzigen Bebauungsplan eine Nutzung für Ferienwohnungen oder Hausteile nach Ansicht des Maklers besser als die derzeit im Bebauungsplan festgeschriebene rein gewerbliche Nutzung. »Eine weitere verkehrsintensive gewerbliche Nutzung auf der Strandstraße halte ich für nicht optimal«, so Thomas Schiel weiter.