Neugestaltung des Eingangsbereichs

In Rekordzeit: Leuchtendes Portal für die Sylter Welle

Westerland. Fast drei Monate lang hieß es beim Betreten der Sylter Welle: »Baustelle – bitte Seiteneingang benutzen!« Diese Durststrecke ist jetzt vorbei und das Westerländer Freizeitbad trumpft mit einem Eingang auf, der es in sich hat.

Attraktiv und modern präsentiert sich das Bauwerk. Kubistische, klare, elegante Linien dominieren. »Eingang ist eigentlich das falsche Wort«, schmunzelt Sven Edling, technischer Leiter des Insel Sylt Tourismus-Service (ISTS). »Es ist ein Portal.«
Vor allem sicherer ist die Sylter Welle geworden: »Die Drehtüren bargen bei Missbrauch Verletzungsgefahren – insbesondere für Kinder, für die Drehtüren im öffentlichen Raum immer wie ein Magnet sind. Wir sind froh, diese jetzt durch zwei hintereinanderliegende Schiebetüren ersetzt zu haben«, erläutert Edling weiter. Auch größer ist der Eingangsbereich geworden: »Es gibt jetzt einen zusätzlichen Windfang, um auch bei höher frequentierten Tagen mehr Besucher aufnehmen zu können und so die leider manchmal entstehende Wartezeit beim Eintritt angenehmer zu gestalten.« Die Neugestaltung wurde in Rekord-Bauzeit von nur drei Monaten durch das Architekturbüro Krieger umgesetzt. Das auf Sport- und Freizeitbäder spezialisierte Fachunternehmen war bereits mit dem Bau der Sylter Welle in den Jahren 1992 bis 94 beauftragt und kennt damit sozusagen jeden einzelnen Stein.
ISTS-Geschäftsführer Peter Douven freut sich zusätzlich zum Sicherheits- und Raumgewinn über einen echten architektonischen Leckerbissen: »Der Eingang besteht aus sogenanntem Lichtbeton. Durch neuartige, im Beton vergossene Lichtleitertechnik wirkt der Beton, als würde er von innen heraus leuchten. Insbesondere bei Dunkelheit ein Illuminationseffekt, den man gesehen haben muss«, schließt Douven.