Kein sportliches Ergebnis durch Windflaute und Zukunft des Events ungewiss

Die 16. Auflage des Kitesurf Cup Sylt endete am Sonntag mit bestem Sommerwetter, aber ohne Wertungsläufe. Wegen Windbedingungen, die einen offiziellen Wettkampf nicht zuließen, mussten sich die fünf national und international hochklassig besetzten Teams beim Kitesurf Cup Sylt mit wenigen Läufen am Freitagmorgen zwischen 6 und 11 Uhr begnügen. »Nach 2015 hatten wir leider auch in diesem Jahr kein Glück mit dem Wind an der Sylter Küste. Das ist das Los einer Outdoor-Sportart. Es gab nur ein kurzes Zeitfenster am Freitagmorgen, in dem die Bedingungen ausreichend waren. Das war leider zu wenig, um einen regulären Wettkampf fahren zu können«, sagt Thilo Trefz, Cheforganisator des Kitesurf Cup Sylt und Geschäftsführer der Hamburger Agentur Brand Guides. Dennoch zeigten sich die zahlreichen Besucher trotz Flaute begeistert vom Rahmenprogramm rund um das Thema Kitesurfen. Drachenbasteln, Wasserrutsche, Surf-Simulator, Trainer-Kite- und Stand-Up-Paddle-Sessions ließen die insgesamt sechs Event-Tage beim Kitesurf Cup Sylt 2018 wie im Fluge vergehen und sorgen bei Fans und Veranstaltern für Vorfreude auf das kommende Jahr. »Bei aller Vorfreude ist die Zukunft des Kitesurf Cup Sylt aber leider noch ungewiss. Aktuell könnte die diesjährige 16. Auflage die letzte gewesen sein«, bedauert Veranstalter Thilo Trefz. Denn der Kooperationsvertrag mit der Gemeinde Sylt wurde noch nicht verlängert. »Unser Stand ist, dass es politischer Wille sei, auf der Promenade Westerlands künftig weniger Veranstaltungen durchzuführen«, so Thilo Trefz weiter. Sollte es bei dieser Entscheidung bleiben, geht der seit 2003 auf Sylt stattfindende Kitesurf Cup Sylt – seit 2016 einziger internationaler Kitesurf-Wettkampf an der deutschen Nordseeküste – in diesem Jahr endgültig zu Ende.