Vernissage der Ausstellung »Form Farbe«

»Die Kunst heilt die Wunden, die der Verstand geschlagen hat.« – Mit diesem Zitat von Novalis eröffnete Armin Sprotte die Sonderausstellung unter dem Namen »Form Farbe« in der Galerie Falkenstern Fine Art. Galerist Armin Sprotte lud am vergangenen Wochenende zu einer gut besuchten Vernissage in die schönen Ausstellungsräume in die Alte Dorfstraße 1 ein. Und bei Ausstellungen im Hause Sprotte lassen sich die Kunstliebhaber von Nah und Fern, Freunde, Familie, Weggefährten und Kunstfans nicht zweimal bitten. Denn egal ob Kunstkenner oder nicht, ob jung oder alt, die gezeigten Bilder und Plastiken berühren jeden Betrachter auf ganz eigene Art und Weise. Das Spektrum an Werken reicht von Fotos über Bilder bis hin zu Skulpturen unterschiedlichster Art. Künstler wie Karl Hofer, Georg Tappeiner, Ernst Wilhelm Nay, Emil Schumacher, Antoni Tápies, Liu Yonggang oder Jörg Plickat sind in der Ausstellung zusammen mit Siegward Sprotte vertreten.

Das ehemalige Atelier des Kampener Künstlers Siegward Sprotte hat etwas Magisches und künstlerisch Inspirierendes – der perfekte Ort für den Dialog, der dem Künstler zu Lebzeiten so wichtig war. Und genau um den Dialog zwischen den Werken, den Künstlern und den Betrachtern geht es – das Kunstwerk muss eine eigene Identität haben, es muss eindeutig erkennbar sein.

Zur Erföffnung hielt Dr. Thomas Gädeke, Leiter der grafischen Sammlung Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Schloss Gottorf, Schleswig, einen interessanten Vortrag über Siegward Sprottes Leben, seine Verbindung mit den ausgestellten Künstlern und sprach über die Vielfalt sowie der Erstklassigkeit der Ausstellung. Den Abend ließen die geladenen Gäste bei Wein, kleinen Köstlichkeiten und tollen Gesprächen ausklingen. Die Ausstellung »Form Farbe« kann bis zum 30. September in der Galerie Falkenstern Fine Arte besucht werden.