HOF Galerie zeigt Leopold Reiser

Hinwendung zum Abstrakten

Berühmte Persönlichkeiten wie Henry Ford oder Liz Taylor – aber auch viele Sylt-Fans – haben bereits ein Gemälde des bayerischen Malers Leopold Reiser (1921-2002) erstanden. Der Künstler hatte und hat stets eine große Fangemeinde. Leopold Reiser, der immer ein großer Freund Sylts war, hat sich mit seinen Gemälden diese riesige Fangemeinde über die Jahre geschaffen. Seine ausdrucksstarken Bilder zeugen dabei vor allem auch von seiner großen Liebe zur Natur. Die HOF Galerie am Westerländer Rathaus zeigt in einer Ausstellung aktuell zahlreiche Bilder aus dem Nachlass des 2002 verstorbenen Künstlers, die Reiser-Liebhaber keinesfalls verpassen sollten.

Das Werk Reisers zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit, aber auch durch Wagemut aus, betrachtet man den zeitlichen Kontext, in dem seine Werke entstanden. In einer Kritik zu seiner ersten Münchener Ausstellung hieß es: »Reiser ist eine der stärksten Begabungen, der man seit langem begegnet ist. Er ist ein geborener Maler. Er zählt zu den seltenen Talenten, die eigentlich keine Schule bräuchten, sondern durch Ausübung allein Künstler werden können.« In den sechziger Jahren wurde sein Werk zeitgleich in Europa und in Nordamerika bekannt, was sich in zahlreichen internationalen Ausstellungen und Präsentationen zeigte. Sylt dokumentierte er in verschiedenen Ansichten vom Roten Kliff bis zum friesischen Dorf Keitum.