Patrick Rubinstein zu Gast in der Galerie Mensing

»A Tribute to Art«

»Ein Kunstwerk ist nur ein Erfolg, wenn es ein Gefühl auslöst. Emotionen berühren unser innerstes Wesen und wecken in uns Erinnerungen«, sagt Patrick Rubinstein. Der französische Pop-Art-Künstler wird mit seiner neuen Ausstellung »A Tribute to Art« in der Galerie Mensing genau diese Gefühle auslösen: Am Freitag, den 12. Oktober, ab 13 Uhr, präsentiert Patrick Rubinstein seine Werke, die mit der Wahrnehmung des Betrachters spielen und diesen immer wieder in Staunen versetzen. Mit seiner verblüffenden Technik der Kinetic-PopArt haucht er seinen Bildern förmlich Leben ein und zollt so unter anderem den Ikonen der Pop-Art Tribut. Die außergewöhnlichen Darstellungen rufen mit ein und demselben Kunstwerk je nach Blickwinkel verschiedene Bildeindrücke hervor. »Meine Bilder sind kinetisch. Nicht das Bild bewegt sich, sondern der Betrachter«, sagt Rubinstein.

Bereist als Kind kam der heute 59-Jährige mit Kunst und Kultur in Berührung: Im Alter von fünf Jahren erlernte er die Technik der Gouache-Malerei und entdeckte als Achtjähriger mit der Super-8-Kamera die Faszination der bewegten Bilder. Nach dem Abschluss der Schule und einem Wirtschaftsstudium war Rubinstein zunächst im elterlichen Modebetrieb tätig und gründete hier ein eigenes Label. Nach dem Tod seines Vaters entwickelte er die Technik, durch geschicktes Falten von zwei Porträts drei verschiedene Bilder zu erschaffen, weiter. Nach drei Jahren des Experimentierens hatte Rubinstein seine Technik und Kunstfertigkeit so weit perfektioniert, dass er in der Lage war, Kunstwerke in jedem noch so monumentalen Format zu erschaffen, die mit der Wahrnehmung des Betrachters spielen. Bei seiner Motivwahl orientiert sich der Künstler an Symbolen der amerikanischen Kultur, einflussreichen Figuren des 20. Jahrhunderts und der Pop-Art.