Galerie Herold und Herold Contemporary

Traditioneller Saisonstart
mit Freunden und Kunst

Liebevoll und herzlich begrüßten Rainer und Karin Herold zusammen mit ihren Kindern Patrick und Katharina die Gäste, mit denen sie zusammen die Eröffnung der neuen Saison feierten. Es ist Ostern – und traditionell werden jedes Jahr die Neuerwerbungen bei einem Champagner-Empfang in der Galerie Herold in Kampen vorgestellt. Und das haben sich Kunst-Liebhaber, Sammler, Freunde, Bekannte und Nachbarn nicht entgehen lassen – ist es doch immer ein echtes Highlight, was der Galerist neues an den Wänden hat. Die Winterpause in Kampen wurde genutzt, um in den letzten Monaten wahre Schätze aus privaten Sammlungen zu erwerben. »Wir freuen uns sehr, viele neue Werke erstklassiger norddeutscher Künstler präsentieren zu können«, sagt Rainer Herold. »Es sind 20 neue Bilder von Ivo Hauptmann in der Galerie zu entdecken, aber auch Arbeiten von Ernst Eitner, die die letzten Jahre in einer Hamburger Privatsammlung waren, beeindrucken. Und nicht zu vergessen: Emil Nolde.«

»Alles neu macht der Mai« heißt es im Volksmund, doch in der Galerie Herold lautet es wohl besser »Alles neu macht der April«, denn auch nebenan bei Herold Contemporary gibt es Neuigkeiten. Mit der neuen Serie »Artist in Residence« schafft Patrick Herold einen Ort und eine Gelegenheit für Künstler intensiv für mehrere Wochen auf Sylt zu malen. Die Reihe startete mit Künstler Frank Schult, der drei Wochen von frühmorgens bis spätabends seiner Kreativität freien Lauf ließ. Herausgekommen sind 25 herausragende Arbeiten, die in der Galerie ausgestellt werden. »Ich bin der Familie Herold sehr dankbar, dass sie diese Bedingungen für mich geschaffen haben. Ich hatte einfach wahnsinnig Spaß, die Gefühle, Eindrücke, Gespräche, Orte, Geschichten und Empfindungen der letzten Wochen bildlich umzusetzen. Es war die kreativste Phase, die ich seit Jahren hatte«, erklärt Frank Schult. Dünen, Leuchttürme, Watt, Nordsee, Dorfteich – alles in Verbindung mit leuchtenden Farben. Wieder einmal mehr hat es der Künstler geschafft, mit seinen Werken mit den einzelnen Betrachtern zu kommunizieren. Das Konzept »Artist in Residence« schwebte schon lange in Patrick Herolds Kopf, nun konnte er es erstmalig umsetzen, und es war ein voller Erfolg. »Ich möchte den Künstlern einen Ort geben, an dem sie gefördert werden, sich austoben und ungezwungen arbeiten können. Und das hat mit Frank Schult super funktioniert.« So sahen das auch die zahlreichen Besucher die am Ostersonntag im Haus »Meeresruh« zu Gast waren.