Bye Bye Plastik Sylt

Initiative sagt Einmalplastik den Kampf an

»Bye Bye Plastik Sylt« setzt sich dafür ein, dass die Insel plastikfrei wird. Jetzt haben bereits einige Unternehmen der Initiative ihre Unterstützung zugesagt und es konnten die sogenannten »Plastik-Smileys« verteilt werden. Ein Symbol für alle Sylter und Gäste der Insel, dass es dort ab sofort kein Plastik mehr gibt. Der erste »Bye Bye Plastik Sylt«-Smiley-Aufkleber geht an Thomas Urmersbach von der Strandsauna Sylt in Rantum.

Unter dem Slogan »Gemeinsam machen wir Sylt plastikfrei« haben die ersten sechs Empfänger den »Bye Bye Plastik Sylt«-Smiley-Aufkleber entgegen genommen.

Er arbeitet seit jeher mit Glasflaschen für Getränke und die ätherischen Öle, Kaffee gibt es nur in Porzellan und die Handtücher werden selbst gewaschen sowie an der Luft getrocknet. Den zweiten Aufkleber erhält Mario Witt, Betreiber der Crêperie am Meer, der seit vielen Jahren an der ökologischen Nachhaltigkeit seines Betriebes arbeitet: Verzicht von Einwegplastik, Verwendung von reCup und MaccaroniStrohhalmen. Kerzenwerke Sylt bekommt den dritten »Bye Bye Plastik Sylt«-Smiley. Beate Schäpler bietet eine Vielfalt an plastikfreien Geschenkideen und Souvenirs. Der vierte »Bye Bye Plastik Sylt«-Aufkleber geht an Pia und Mathias Menning vom Backstuuv Rantum. Kein Plastik zum Frühstück, Eis und Kaffee gibt es im reCup und der Löffel zum Eis ist essbar. Auch der Süden Sylts beteiligt sich an der Aktion: Christopher Bünger, Betreiber der Surfschule Hörnum und der Surf-Boutique Salty Elements, kann sich über einen Aufkleber der Initiative freuen. In seinem Shop vertreibt er seine Südkap Surfing-Klamotten, die aus 80 Prozent Biobaumwolle und 20 Prozent recyceltem Polyester bestehen. Bei den Neoprenanzügen setzt er auf robuste und langlebige Modelle. Wenn das Neopren zerschlissen ist, werden diese zurückgeschickt und recycelt. Den sechsten »Smiley« empfängt Astrid Jahnke, Inhaberin der Schmuckwerkstatt und Galerie MoMo. Die Preisschilder gestaltet sie aus maritimen Fundstücken wie Steinen, Treibholz und Muscheln. Auch bei der Verpackung der Unikate verzichtet sie auf Plastik.