Galerie Rudolf

Werke von Lyonel Feininger

Der amerikanische Maler und Graphiker deutscher Herkunft, Lyonel Feininger (1871-1956), gehört wohl zu den bekanntesten Vertretern des deutschen Expressionismus. Feininger studierte ab 1887 Malerei an der Kunstgewerbeschule in Hamburg, der Akademie in Berlin und der Académie Colarossi in Paris. Ab dem Jahr 1913 stand er dem Blauen Reiter nahe (1924 mit Kandinsky, Klee und Jawlensky Gründung der Gruppe »Die Blauen Vier«) und wirkte 1919-1933 als Lehrer am Bauhaus (Herausgeber der Bauhausbücher). 1936 kehrte Feininger in die USA zurück, nachdem seine Bilder von den Nationalsozialisten als entartet deklariert worden waren. Er malte, angeregt vom Kubismus und von Robert Delaunay, Straßen-, Architektur-, Schiffs- und Seebilder, die aus prismatisch gebrochenen, sich überblendenden, kristallinen Formen in transparenten Farbtönen komponiert sind. Besonders bekannt wurden seine Darstellungen von Kirchen in Gelmeroda und Halle (Saale). Ab 1940 entstand die grafisch-klare Manhattan-Serie. Sein umfangreiches graphisches Œuvre umfasst Lithographien, Radierungen und vor allem Holzschnitte. Zu sehen sind diese in den großzügigen Räumen der Galerie Rudolf im Haus Kampeneck. Auch erwartet Kunstfreunde weitere schöne Einzelstücke von Künstlern der Klassischen Moderne.

Lyonel Feininger (1871-1956), »Gelmeroda«, Schwarze und farbige Wachskreide auf Papier 1913,  29 x 23,2 cm, unten links datiert: 3 IV 13

Der Name Rudolf steht für die hohe und exzellente Qualität und das richtige Gespür für die Wünsche der Kunden. Hier wird erklärt und diskutiert, ein lebendiges Ereignis für alle Beteiligten. Denn ein gutes Kunstwerk kann Fragen stellen, kann den Betrachter herausfordern. Es kann aber auch einfach da sein, tagtäglich eine bestimmte Stimmung hervorzaubern. Die Galerie Rudolf ist längst mehr als ein Geheimtipp – ein echtes Muss für Kunst-Liebhaber.