»In Hütten und Palästen«

Ganz zum Schluss wird’s beim
Literatursommer auch noch adelig! 

Die Biografie eines Ausnahmejournalisten: Knapp 40 Jahre lang hat Rolf Seelmann-Eggebert den Deutschen die europäischen Königshäuser erklärt. Wer hat nicht gebannt vor dem Fernseher gesessen bei der Hochzeit von Lady Diana und Prinz Charles? Kaum einer kam den Royals so nahe wie er. Am Donnerstag, den 5. September, um 20 Uhr, stellt er zusammen mit seiner Tochter Adele Seelmann-Eggebert dem Publikum seine Autobiografie »In Hütten und Palästen – Ein Reporterleben« im Kaamp-Hüs vor. 

Rolf Seelmann-Eggebert zusammen mit Tochter Adele (Foto: Benne Ochs Photography)

Als er Reporter wurde, steckte die Bundesrepublik noch in den Kinderschuhen, Leitmedium war das Radio, die ARD ging gerade erst auf Sendung. Schon früh hatte Rolf Seelmann-Eggebert, Jahrgang 1937, seine Leidenschaft für Afrika entdeckt: 1968 wurde er schließlich Korrespondent, zunächst in Abidjan, dann in Nairobi. Von 1968 bis 1976 war er ARD-Korrespondent für Westafrika, bevor er nach London wechselte. Seit Ende der 70er Jahre berichtete er für die ARD über den europäischen Adel – für die meisten Deutschen ist er noch immer der »Königsfritze«.