HOF Galerie

Manfred Henninger (1894-1986), »Landschaft«, Aquarell, 59 x 43 cm

Werke von Manfred Henninger

In der HOF Galerie am Westerländer Rathaus sind zurzeit eindrucksvolle Werke von Manfred Henninger zu sehen. Er wurde im württembergischen Backnang geboren. Bevor er sich gänzlich der Kunst widmete, lernte er zunächst das Konditorenhandwerk im elterlichen Betrieb. Von 1920 bis 1928 studierte er an der Stuttgarter Kunstakademie bei Robert Poetzelberger, Christian Landenberger und Heinrich Altherr, in Dresden bei Oskar Kokoschka. Der Künstler war 1929 Mitbegründer der Stuttgarter Neuen Sezession. 1949 erfolgte seine Berufung an die Staatliche Akademie der bildenden Künste Stuttgart als Leiter der Malklasse für Landschaft und Bildnis. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen Klaus Heider, Peter Kalkhof, Günther C. Kirchberger, Roland Ladwig, Hans Schreiner und Friedrich Sieber. Von einer lieblichen Welt umschlungen: Aus diesem optimistischen Grundgefühl heraus schuf Henninger Bilder des Menschen in der Natur. Seine Arbeiten kreisen häufig um die Themenfelder menschliche Figur und Landschaft und können als spätimpressionistisch bezeichnet werden. Sie leben von Bewegung, Licht und Farbe und strahlen eine zeitlose, arkadische Heiterkeit aus.