Galerie Uerpmann

Stefan Becker:
Stadtansichten
ganz eigner Art

Westerland. Crieger, Jean-Pierre Kunkel, Sabina Bockemühl, Frank Getty oder Margot Berghaus hebt sich Stefan Becker mit seinen technisch komplexen Radierungen im Kunsthaus Uerpmann ab. In der Bismarckstraße 3 in Westerland sind sie zu sehen, die Stadtansichten ganz eigner Art. 1957 im pfälzischen Herxheim geboren zog es Becker schon früh raus in die Stadt, den Ort von Geschwindigkeit und Freiheit, Austausch und Kultur, Innovation und Spannung.

Stefan Becker, »Sylt«, Radierung, 50 x 22 cm

Er studierte Kunst am Städel in Frankfurt/Main und Kunsterziehung in Mainz, 2001 promoviert er an der Universität Frankfurt/Main. Seit 1983 arbeitet er als freischaffender Künstler. Mit Skizzen, Aquarellstudien, Bildern in Mischtechnik und mannigfaltigen Radiertechniken setzt sich Stefan Becker seit über 30 Jahren mit dem Thema »Stadt« auseinander. Ist es doch vor allem die Suche nach der passenden Linie, die ihn antreibt, wenn er das Bild einer Stadt erschafft. Es ist für den Betrachter faszinierend, wie Stadtgebilde und urbane Räume zu fein ausbalancierten Kompositionen und grafischen Strukturen mit ausgeprägten Horizontalen und Vertikalen sowie starken Hell-Dunkel-Kontrasten werden. Seine Städtelandschaften greifen aus verschiedenen Perspektiven Sehenswürdigkeiten und Eigenarten der Städte auf. Dabei kontrastieren abstrakte und gegenständliche Bildpartien. Nürnberg, Bamberg und Würzburg sind für ihn ebenso ein Thema, wie große europäische Städte sowie die Metropole New York.