Energiesparmaßnahmen und ein neues Tarifsystem
Ob Privathaushalt oder Unternehmen – von den stetig steigenden Energiekosten, die sich im Laufe der vergangenen zehn Jahre um 50 Prozent erhöht haben, bleibt niemand verschont. Das gilt umso mehr für energieintensive Bereiche wie das Westerländer Freizeitbad »Sylter Welle«. Eine Projektgruppe des Insel Sylt Tourismus-Service (ISTS) hat in diesem Zusammenhang ein Konzept für Energiesparmaßnahmen entwickelt, was in Form von baulichen Verbesserungen sukzessive umgesetzt werden wird. In diesem Zuge wurde auch die Struktur der Eintrittspreise optimiert. Ziel war es, den Anreiz für einen Besuch der »Sylter Welle« attraktiver zu gestalten, ohne dabei jedoch Erlöse einzubüßen. Die Neuerungen, die mit dem 15. Dezember in Kraft treten:
Während der Eintritt für kurzzeitige Besuche günstiger wird, verteuert er sich für Langzeitbesucher. Beispielsweise kostet der neue zwei-Stunden-Badelandschaft-Tarif neun Euro für Erwachsene und zwei Euro pro Verlängerungsstunde, während in der alten Preisstruktur der Eintrittspreis für fünf Stunden mit zwölf berechnet wurde. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass ausgedehnte Aufenthalte im Freizeitbad rückläufig sein werden und so mehr Besuchern der Eintritt ermöglicht wird – was gerade an Spitzentagen in der Saison von besonderer Bedeutung ist. »Zugleich werden wir damit dem Ergebnis von Gästebefragungen gerecht, das den Wunsch nach attraktiveren Kurzzeittarifen dokumentiert«, unterstreicht Dirk-Uwe Abend als der Projektverantwortliche für die »Sylter Welle«. Gleichzeitig wurde das verschachtelte Preissystem deutlich verschlankt: Hatte sich aufgrund des vielfältigen Angebots der »Sylter Welle« für die unterschiedlichsten Zielgruppen wie beispielsweise Familien, Kinder, Singles, Frauen und Frühaufsteher eine Fülle von mittlerweile 60 Tarifen heraus gebildet, so weist die neue Preisstruktur nur noch 15 verschiedene Tarife auf. Einen weiteren Vorteil des neuen Tarifsystems nennt ISTS-Prokurist Thomas Thomsen: »Dies ermöglicht den zusätzlichen Einsatz von Kassenautomaten und wirkt der Bildung von Warteschlangen in der Hauptsaison entgegen.«













