»Mungo Park« live in der StäV
Westerland. »Ständige Vertretung« am Sonnabend: Alles belegt, allerbeste Stimmung, eine Sylter Band namens »Mungo Park«. »Mungo Park« macht in Musik und Texten »ein eigenes Ding« und lässt sich stilistisch schwer einordnen, so dass einmal der Begriff »Anarcho-Pop« gefallen ist. Die Bezeichnung passt, muss man während des genialen StäV-Abends feststellen.Die Stücke sind überwiegend Eigenkompositionen und fast alle auf Deutsch.Alle Tische sind längst belegt, die Gäste drängeln sich in den großen Saal. Die Band hat sich auf der »Empore« bereit gemacht; 21.20 Uhr geht es los.Die temperamentvolle Musik geht gleich ins Blut.Sänger und Saxophonist Peter Petzold lässt es krachen, die Zuschauer gehen mit. Sasha Huth an der Gitarre ist überragend, seine Soli begeistern. Zwischen den eigenen Songs mischen sich Kracher wie »Mustang Sally« oder »Stones-Klassiker«. Hier ist Jörg Radzuweit, Gitarre und Gesang, in seinem Element. Alle sind in Hochform, wie Simon Christiansen am Bass. Oder Scan Maron, Schlagzeug: Später am Abend hämmert er sein aufsehenerregendes Solo in die Felle. Jubel brandet auf.Kühle Nordfriesen? Weit gefehlt! Schon nach wenigen Stücken füllte sich die Tanzfläche, die Hüften wurden bewegt. Und wie: Es ging zeitweise über Stühle und Tische. Wer sich vorher mit Köstlichkeiten aus der Küche gestärkt hatte, war besonders motiviert. Die Kondition hielt bis nach Mitternacht! Gegen 1 Uhr packte »Mungo Park« die Zugaben raus, ein herrlicher StäV-Abend war zu Ende. Mehr davon!













