Ganz Sylt feierte mit
Keitum. Die versammelte Power der aktiven Sylter kam am Freitagabend zur Wieder-Eröffnung des Friesen-Saals, der als »Kulturhaus Sylt« eine erfolgreiche Wiedergeburt feierte. »Neuen Glanz« attestierte Bürgermeisterin Petra Reiber und wünschte dem Kreis der ehrenamtlichen Aktiven »viel Erfolg«.Die engagierten Insulaner haben tatsächlich Erstaunliches geleistet. Über Wochen und Monate wurde renoviert und gemalt, ein ambitioniertes Kultur- und Konzert-Programm vorbereitet; das gewohnte »Friesisch-Blau« verschwand zugunsten eines vornehmen Dunkelrots.Der Andrang war bereits um 18.30 Uhr groß. Zwanzig Minuten später öffneten sich die Flügeltüren; der Vereinsvorsitzende René Dörr begrüßte wie seine Mitstreiter jeden Gast mit Handschlag.Der Sylter Landtagsabgeordnete (Die Grünen/Bündnis 90) und Schirmherr Andreas Tietze wies in seiner Rede darauf hin, dass das Kulturhaus weiterhin auf Unterstützung angewiesen sei. Mit der Wiedereröffnung des Friesen-Saals habe man ein »Stück Kultur für Sylt« zurückerobert. »Das Kulturhaus sind wir alle«, animierte er die rund 300 Gäste zum weiteren Engagement.Angefangen hatte es vor einem Jahr. Stefan Hartmanns Kulturhaus-Idee hatte René Dörr zunächst mit »Du bist verrückt« kommentiert, um dann doch energisch mitzumischen. Die Resonanz war inselweit riesengroß.Und der Erfolg scheint programmiert zu sein: Erfreut registrierte der Vereinsvorsitzende, dass sich jetzt bereits zahlreiche Vereine für Festiviäten angemeldeten hätten. Für den Verein »Kulturhaus Sylt« beginnt nun eine zweijähriger Testphase. 34.000 Euro hat die Gemeinde in die Renovierung überwiesen, an Spenden sind bereits 40.000 Euro eingetroffen. Die nächsten 4000 Euro gab es am Freitagabend von der Sylter Bank (3 500 Euro) und von Rechtsanwalt Andreas Wendt (500 Euro).














