Pop-Art-Star James Rizzi
Morsum. Die Sensation ist perfekt, Galerist Hans Joachim Fischer (HOF-Galerie) hat Kunstwerke von James Rizzi aus seinem Fundus zum Verkauf freigegeben. Ursprünglich wollte er die Arbeiten in seiner eigenen Sammlung behalten.Im Alter von nur 61 Jahren war der weltbekannte Pop-Art-Künstler James Rizzi am zweiten Weihnachtstag gestorben. »Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir den Tod James Rizzis bekanntzugeben. (...) Sein plötzlicher und unerwarteter Tod ist ein Schock für Hinterbliebene, Freunde und Sammler gleichermaßen«, hieß es.In der HOF-Galerie waren die Rizzi-Arbeiten sehr bald ausverkauft. Nun kommt durch Hans Joachim Fischer die überraschende Wende. James Rizzi wurde als Sohn einer Mutter irischer Herkunft und eines Vaters aus italienischer Familie geboren und wuchs als eines von drei Kindern im New Yorker Stadtteil Brooklyn in der East 8th Street auf. Rizzi machten seinen Schulabschluss an der Holy Innocents Grammar School, Brooklyn, und besuchte dann die Erasmus High School, ebenfalls in Brooklyn. Ab 1969 studierte er Kunst an der University of Florida in Gainesville. Bereits während seines Studiums beschäftigte er sich mit der Kombination von Malerei und Skulptur und entwickelte schließlich die von ihm häufig verwendete Technik der 3-D-Grafik. Nach Abschluss seines Studiums 1974 hatte er erstmals Gelegenheit, seine Arbeiten im New Yorker Brooklyn Museum der Öffentlichkeit zu präsentieren.Mit wachsender Popularität begannen sich Galerien und Museen für seine Werke zu interessieren, aber auch neben der Malerei fand Rizzi ein breites Betätigungsfeld, indem er unter anderem Platten/CD-Cover, Animations-Musik-Videos und verschiedenste Gebrauchsgegenstände, von Telefonwertkarten bis zu Rosenthal-Porzellan, gestaltete.Zahlreiche Einzelausstellungen und Auszeichnungen waren die Folge, heute ist James Rizzi einer der populärsten zeitgenössischen Künstler der Pop Art.Rizzi hat sich bereits mehrmals in Kooperation mit deutschen Organisationen für wohltätige Zwecke engagiert. So ging beispielsweise in einer Zusammenarbeit mit dem »Lions Club Krefeld Rheintor« der Erlös einer kompletten limitierten und signierten Edition der Lithografie „Gone With The Wind“ an die Opfer der Hurrikankatastrophe in New Orleans. Für Peter Maffays unter der Schirmherrschaft der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel stehendes Projekt »Begegnungen« zugunsten hilfsbedürftiger Kinder übernahm Rizzi die Patenschaft für ein Schulprojekt des Lakota-Indianerstammes im US-Bundesstaat South Dakota.Die HOF-Galerie in Morsum ist montags bis freitags, von 11 bis 13 Uhr, und von 15 bis 18 Uhr, geöffnet, außerdem sonnabends, von 11 bis 13 Uhr.














