Einzelausstellung mit
Albert Aereboe im Sylter Heimatmuseum

Die nächste große Ausstellung des Vereins Söl’ring Foriining wurde am vergangenen Wochenende im Sylter Heimatmuseum eröffnet. Dabei stehen das Meer und die Insel als Inbegriff einer ursprünglich unberührten Natur, der beginnende Tourismus und die Auswirkungen auf Insel und Gesellschaft bis heute im Mittelpunkt. Deshalb ergänzt die Sonderausstellung »Im Bann der Insel« von Albert Aereboe auf besonders fruchtbare Weise die Sammlung des Sylter Heimatmuseums. Sie zeigt die vielen Facetten seines künstlerischen Schaffens. Zu sehen sind Arbeiten, die mit Sylt in Verbindung stehen und teils noch nie ausgestellt waren. Dank Aereboes hinterlassenen Niederschriften und überlieferten Briefen aus der Korrespondenz zwischen Aereboe und Curt Stoermer, Elisabeth Hablik-Lindemann sowie Dr. Gerhard Schröder entsteht ein lebhaftes Bild der Sylter und insbesondere Kampener Zeitgeschichte. Trotz seiner vielen Reisen bilden seit 1925 List und ab 1943 Kampen seinen Lebensmittelpunkt.

Die Sylter Naturlandschaft beeindruckte ihn nachhaltig und forderte ihn immer wieder heraus. Nach 1945 zieht es Aereboe verstärkt in die ungegenständliche Malerei. Es entstehen Dünenlandschaften und Dorfansichten sowie Porträts unterschiedlicher Persönlichkeiten. Er gewinnt durch diese Tätigkeit auch für ihn wesentliche Freundschaften zu Inselbewohnern, Sylt-Liebhabern und Künstlerkollegen, die er zu pflegen weiß.