Das besondere Flair des Inseldorfs

Wer im Herbst auf Sylt ist, erlebt die nordfriesische Insel ganz anders: rauer, wilder und windiger. Jetzt kommen die Tage, bei denen man nie wirklich weiß: Sturmtief oder ein Stück lieblicher Herbsttag. Die Zeit für Ambitionen, Ruhe, zum Gedanken sortieren und zum Genießen der Atmosphäre ist gekommen. Nach dem Abendessen einfach mit dem Koch fachsimpeln, stundenlang spazieren gehen, einkaufen ohne Schlangestehen oder mal abends am Tresen Letzter sein. Kampen hält viele Restaurants, Galerien, Shopping-Möglichkeiten und eine wundervolle Natur mit atemberaubender Landschaft bereit. Es ist zwar nicht mehr ganz so voll, aber noch sind alle da, die Gastronomen, die Unternehmer, die Geschäftsleute, die Gastgeber. Am Strand herrscht auch in Kampen im Herbst oft noch viel Betrieb. Es klingt, als rausche das Meer noch lauter als im Sommer. Aber wenn die Sonne scheint, ist alles andere wie immer. Vor allem jetzt leuchtet das Rote Kliff in all seiner Farbenpracht: Es ragt bis zu 30 Meter über dem Strand und macht besonders im Abendlicht seinem Namen alle Ehre. Bei einer Wanderung von Wenningstedt oberhalb des Kliffs bis nach Kampen hat man jederzeit einen traumhaften Blick über den Sylter Weststrand. In Kampen angekommen, wird die Aussicht von der Uwe-Düne sogar getoppt. Denn hier kann man bei gutem Wetter bis zur Nord- und Ostspitze von Sylt schauen. Bei einem Spaziergang unten am Strand erschließt sich die Höhe und rote Farbe des Kliffs erst richtig.

Kampen im Herbst – aufregend ist es in jedem Fall.