Herausragende Neuerwerbungen

Annegret Rudolf, Galerieleiterin Dorothee Moessinger und Gernot Rudolf freuen sich auf zahlreiche Besucher in den schönen Räumen.

16. Saison in der Galerie Rudolf

Bereits in der 16. Saison präsentiert sich die Galerie Rudolf in den großzügigen Räumlichkeiten im Souterrain des Hauses Kampeneck. Annegret Rudolf, die von Galerieleiterin Dorothee Moessinger unterstützt wird, präsentiert herausragende Neuerwerbungen, die jedes kunstinteressierte Herz höher schlagen lassen. Auf 150 Quadratmetern sind neue Originalwerke des norddeutschen Expressionisten Emil Nolde zu sehen. Die Bilder waren 50 Jahre im Privatbesitz und werden in der Galerie Rudolf erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Daneben brilliert Otto Müllers berühmtes Werk »Zigeunerfamilie«, ein großformatiges Blumenstillleben von Karl Schmidt-Rottluff und eines der größten Pastelle von Max Liebermann aus dem Jahr 1896, das lange Zeit als Dauerleihgabe im San Francisco Museum of Modern Art zu sehen war.

Ergänzt wird das erstklassige Portfolio durch Exponate der Brücke-Maler Erich Heckel und Hermann Max Pechstein sowie Originalarbeiten der Künstler des Blauen Reiters Gabriele Münter und Alexej von Jawlensky. Anlässlich des Bauhausjahres wird eine große Auswahl an Werken des Künstlers Lyonel Feininger gezeigt. In der Klassischen Moderne ist die Galerie mit einer Vielzahl an Exponaten von Pablo Picasso, Marc Chagall, Georges Braque vertreten. Von berühmten Malern aus dem süddeutschen Raum sind Werke von Max Ackermann, Adolf Hölzel, Ida Kerkovius und besondere Exponate von Otto Dix zu sehen. Die Werkschau endet bei norddeustchen Künstlern wie Otto Modersohn und Franz Radziwill.