Wenn keine Live-Konzerte und Festivals stattfinden können, dann machen eben Antenne Sylt und SYLT life die Wohnzimmer zur Konzert-Arena und sorgen für richtig rockige Musik: Vom 29. bis 31. Mai ab 19 Uhr werden neun grandiose Konzerte der Rockgeschichte bei Antenne Sylt auf UKW 88,1 ausgestrahlt.

Bon Jovi – Live At Madison Square Garden 

29. Mai • 19 Uhr 

2008 performte Jon Bon Jovi noch gemeinsam mit Richie Sambora auf der Bühne im Rahmen der Lost Highway Tour. Ein Auftritt im Madison Square Garden ist für eine Band, die quasi von der anderen Seite des Hudson River aus New Jersey kommt, so etwas wie der heilige Grahl – der Meilenstein, das sie es geschafft hat. 19 Jahre nachdem sie dort das erste Mal aufgetreten waren, kehrte die Band dahin zurück und feierte den Ausklang der größten Tour des Jahres 2008. Bei dieser einmaligen Performance fackelten sie die Highlights ihrer Kariere ab: »Have A Nice Day«, »Always«, »Wanted Dead Or Alive«, »Livin’ On A Prayer« und Leonard Cohen’s »Hallelujah«.

Tina Turner – Live 50th Anniversary Concert Tour

29. Mai • 20 Uhr

Im Oktober 2008 startete die »Queen Of Rock« Tina Turner ihre weltweite Abschiedstournee, die am 2. Mai 2009 im niederländischen Arnheim zu Ende ging. 30.000 Fans feierten im Gelre Dome den Megastar, der mit hautengen Glitzer-Leggins, High Heels und Löwenmähne seine 40 Jahre jüngeren Tänzerinnen blass aussehen ließ. Der Start der Tournee war für Oktober 2008 in Missouri geplant – auf Wunsch der Künstlerin, weil ihre Karriere dort begann. Zum ersten Mal stand Anna Mae Bullock dort 1958 im Club Imperial mit Ike Turner & The Kings Of Rhythm auf der Bühne.

Bruce Springsteen and The E Street Band – Madison Square Garden

29. Mai • 21 Uhr

Bruce Springsteen, das Arbeitstier unter den Musikern, performt bei seinen Gigs gerne drei bis vier Stunden und gibt dabei alles. Während des Pfingst-Rock-Festivals kann man sich von der herausragenden Qualität der Performance beim Livesouvenir von der berauschenden Wiedervereinigung des Bosses mit der E Street Band beim Finale der Reunion Tour 2000 freuen. »How you doin’ out there tonight?«, fragt Bruce Springsteen sein tosendes Publikum. »That’s good, that’s good«, antwortet er, und beginnt von seinem Vater, der Musterung und den langen Haaren seiner Jugend zu erzählen. Es folgt das letzte Konzert einer einjährigen Reunion-Tour der Superlative mit seiner E-Street Band. Mit dabei waren all die Musiker, mit denen er in den 80er Jahren seine größten Erfolge feierte. Die Auftritte des Bosses und seiner Band gehören wohl nach wie vor zum Besten, was die Rockmusik zu bieten hat.

Roger Waters (Pink Floyd) – The Wall Live

29. Mai • 22 Uhr

Am 21. Juli 1990 fand in Deutschland einer der denkwürdigsten und international bekanntesten Rockevents aller Zeiten statt: Das vom ehemaligen Pink Floyd Frontman Roger Waters inszenierte »The Wall«-Festival auf dem frisch zugänglichen Potsdamer Platz im Herzen von Berlin. Bereits acht Monate nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, zelebrierten an dem symbolträchtigen Ort über 300.000 Zuschauer zusammen mit internationalen Stars wie Bryan Adams, Joni Mitchell, Van Morrison, Cyndi Lauper, Sinead O’Connor und Mitgliedern von The Band die Neuaufführung des historischen Pink Floyd Album »The Wall«. Dieses Konzert ist damit nicht nur ein Teil der Rockgeschichte, sondern auch Teil der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung.

Nirvana – Unplugged In New York

30. Mai • 19 Uhr

Dieses Konzert ist das bekannteste und legendärste MTV Unplugged aller Zeiten. Das einmalige Konzert wurde am 18. November 1993 für die MTV Unplugged aufgezeichnet und knapp ein Jahr später im Oktober 1994 veröffentlicht. Es erschien damit sieben Monate nach Kurt Cobains Suizid und wurde zu einem der größten kommerziellen Erfolge Nirvanas.

Bei den Grammy Awards 1996 gewann das Album in der Kategorie »Best Alternative Music« und verkaufte sich bis heute über zwölf Millionen Mal. Die Setlist bestand zum größten Teil aus eher unbekannten Nirvana-Songs und Cover Versionen.

»Where Did You Sleep Last Night« und »The Man Who Sold The World« erlangten dadurch neuen Weltruhm. Das Konzert in New York      ist ein Meilenstein nicht nur der Grunge-Ära, sondern     der kompletten Rockgeschichte.

Linkin Park – Road To Revolution Live At Milton Keynes

30. Mai • 20 Uhr

Linkin Park, die Band des 2017 verstorbenen Sängers Chester Bennington, präsentiert sich bei diesem Konzert in Bestform. Auf der Bühne des Milton Keynes National Bowl in London lieferte die Band am 29. Juni 2008 vor 50.000 Fans eine Performance der Extra-Klasse. Eine mit Hits gespickte Setlist, bei denen erwartungsgemäß Nummern wie »Crawling«, »Numb« oder »Leave Out All The Rest« die Fans und die Band zum Toben bringen. Sänger Chester Bennington damals: »Jeder dieser Gigs war etwas Besonderes, aber die Milton Keynes-Show war eine der denkwürdigsten von allen. Es war einer dieser Abende, an denen Band und Publikum eine Einheit bildeten, und wir wollten diese Erfahrung mit allen Fans teilen, die in dieser Nacht nicht selbst dabei sein konnten.«

Led Zeppelin – Celebration Day (Live In London 2007) 

30. Mai • 21 Uhr

Es ist das einzige Konzert der Band nach ihrer Auflösung. Mit der Benefizshow zu Ehren des verstorbenen Atlantic-Gründers Ahmet Ertegün kam die wohl einflussreichste Band des Planeten noch einmal zusammen. Nie zuvor war die Ticketnachfrage so groß wie 2007, als Led Zeppelin für eine einmalige Reunion in der O2-Arena in London nach 32 Jahren wieder auf die Bühne gestiegen sind. Die Ikonen der 70er, die die Vorstellung von einer Musik-Ära prägen, die man nur aus Erzählungen und Filmen kannte, die dem Rock zum Metal verholfen haben, ohne die es Bands wie die White Stripes, Rage Against The Machine, Guns N’ Roses oder viele andere nie gegeben hätte, haben für einen Abend ihre Magie spielen lassen.

Mit dabei, alle Klassiker der Band Led Zeppelin wie zum Beispiel »Stairway To Heaven«.

Black Sabbath – The End (Live in Birmingham 2017) 

30. Mai • 22 Uhr

Das Testament der größten Metal-Band aller Zeiten: Nach fast 50 Jahren Karriere fiel am 4. Februar 2007 der finale Vorhang, beim letzten Auftritt der Erfinder des Heavy Metal in ihrer Heimatstadt Birmingham. Mit »Black Sabbath«, dem ersten Song auf dem ersten Album, fing 1969 alles an. Es ist die Erfolgsgeschichte von Black Sabbath, den Urvätern und Mitbegründern des Heavy Metal, und es ist der Anfang von ihrem letzten Konzert ihrer Abschiedstour. An diesem Abend spielen sie mit Ozzy Osbourne, Tony Iommi und Geezer Butler und Tommy Clufetos.

Best Of Live 8 – 2005 

31. Mai • 19 bis 22 Uhr

One Day, One Concert, One World. Live 8 war ein weltumspannendes Rockkonzert unter dem Motto »Make Poverty History«, das am 2. Juli 2005 gleichzeitig an zehn Orten der G8-Mitgliedstaaten sowie in Südafrika stattfand. Etwa 170 Rock- und Popstars in zehn Städten auf vier Kontinenten boten insgesamt 50 Stunden lang Musik. UNO-Generalsekretär Kofi Annan sagte dazu am 2. Juli 2005 in London: »Here are really united nations.« (»Hier sind wirklich vereinte Nationen.«) Beim Finale des Pfingst-Rock Festivals gibt es über vier Stunden die Crème de la Crème der internationalen Rock-Superstars zu hören und zu sehen. Mit dabei: Paul McCartney, U2, Coldplay, Elton John, R.E.M., Green Day, Bon Jovi, Bryan Adams, Linkin Park, Velvet Revolver, Def Leppard, Jet, Sting, The Who, Audioslave, u.v.m.